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Osterloh, Edo
Foto von Osterloh, Edo  
  
 
  
 
 
Persönliche Angaben
 
Geburtsdatum:02.04.1909
Geburtsort:Rotenhahn bei Varel (Oldenburg)
Todesdatum:25.02.1964
Beruf:Kultusminister
  
 
Letzte bekannte Adresse:
Bismarckallee 25
2300 Kiel
  
 Vita:
Geb. am 2. April 1909 in Rotenhahn bei Varel (Oldenburg), ev., verh., 8 Kinder.

7 Jahre Volksschule, 6 Jahre Oberrealschule, 1/2 Jahr Werkstudent bei den IG-Farbwerken Leverkusen. Hebraicum, Graecum, Latinum; Studium der Theologie und Philosophie in Marburg, Zürich und Göttingen; in Semesterferien Erzieher in einem Erziehungsheim; Arbeit an der Apologetischen Zentrale Spandau über freidenkerischen Kommunismus; Assistent für Hebräisch und Altes Testament an der Theologischen Hochschule Bethel; Vikar in Rüstringen; Studentenpfarrer und Dozent für Altes Testament, hebräische Sprache und Philosophie an der Kirchlichen Hochschule der Bekennenden Kirche in Berlin; nach der Flucht aus russischer Kriegsgefangenschaft 1945 Pfarrer in Holle und Oberkirchenrat in Oldenburg i. O.; 1949-1953 Oberkirchenrat in der Kirchenkanzlei der Ev.Kirche in Deutschland; 1953 Ministerialrat im Bundesinnenministerium; 1954-1956 Ministerialdirektor und Amtschef im Bundesfamilienministerium. Seit 17. Januar 1956 Kultusminister in Schleswig-Holstein.

Mitglied des Bundesvorstandes der CDU; Mitglied des Bundesvorstandes des Ev. Arbeitskreises der CDU; Vorsitzender des Ev. Arbeitskreises der CDU Schleswig-Holstein. Vorsitzender des Kreises Kiel der Europa-Union. Kuratoriumsmitglied der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Kuratoriumsmitglied des Instituts für Wirtschafts- und Sozialpolitik Haus Rissen. Kuratoriumsmitglied der Hermann-Ehlers-Gesellschaft. Veröffentlichungen: "Die Entwicklung des Volksschulwesens in der Bundesrepublik seit 1945", "Grundsätze der Schul- und Kulturpolitik in Ost und West", "Erkennen und Entscheiden (zum Verhältnis von Wissenschaft und Politik)", "Die Schule und ihre Lehrer im Kraftfeld der großen Bildungsmächte", "Das Kulturgewissen der Nation", "Der Fahneneid in evangelischer Sicht", "Familienpolitik und wirtschaftliche Stützungsmaßnahmen als internationales Phänomen", "Arbeit, Freizeit und Familie", "Gottes Gerechtigkeit und menschliches Recht in der Heiligen Schrift", "Die Offenbarung Gottes in der Fremde", "Biblisch-Theologisches Handwörterbuch zur Luther-Bibel", "Die Gottebenbildlichkeit des Menschen".

Mitglied des Landtages der 4. Wahlperiode (1958).

(Die persönlichen Angaben beruhen auf Auskünften der jeweiligen Person bzw. den angegebenen Quellen und werden grundsätzlich nur bis zum Ende ihres Mandats aktualisiert.)
 
Ergänzung zur Vita:
 
Weitere Informationen zu dieser Person siehe Ergebnis der geschichtswissenschaftlichen Aufarbeitung der personellen und strukturellen Kontinuität nach 1945 in der schleswig-holsteinischen Legislative und Exekutive des Instituts für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte im Auftrag des Schleswig-Holsteinischen Landtages.
 
 Mandate und Mandatsfunktionen
 
 Schleswig-Holsteinischer Landtag
 
Wp.vonbisFunktionWahlkreisListeNachgerückt
427.10.195826.10.1962Abgeordnete/r15 Steinburg-Süderdithmarschen  
529.10.196225.02.1964Abgeordnete/r15 Steinburg-Süderdithmarschen  
 
 Fraktionsmitgliedschaften
 
 Schleswig-Holsteinischer Landtag
 
Wp.FraktionFunktionvonbis
4CDUFraktionsmitglied27.10.195826.10.1962
5CDUFraktionsmitglied29.10.196225.02.1964
 
 Regierungsbeteiligungen und regierungsnahe Funktionen
 
 Schleswig-Holstein
 
FunktionRessort (Bereich)KabinettvonbisWp.
Minister/inKultusKabinett von Hassel17.01.195627.10.19583
Minister/inKultusKabinett von Hassel27.10.195829.10.19624
Minister/inKultusKabinett von Hassel29.10.196207.01.19635
Minister/inKultusKabinett Dr. Lemke07.01.196325.02.19645
 


 Quelle: Landtagsinformationssystem Schleswig-Holstein (LIS-SH); Stand: 14.11.2018
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Informations- und Dokumentationseinrichtungen des Schleswig-Holsteinischen Landtags
 

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