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Kukil, Max
Foto von Kukil, Max  
  
 
  
Weiterer Name:Kukielczynski
 
 
Persönliche Angaben
 
Geburtsdatum:10.11.1904
Geburtsort:Breslau
Todesdatum:17.01.1959
Beruf:Angestellter
  
 
Letzte bekannte Adresse:
Schülperbaum 11
2300 Kiel
  
 Vita:


(Die persönlichen Angaben beruhen auf Auskünften der jeweiligen Person bzw. den angegebenen Quellen und werden grundsätzlich nur bis zum Ende ihres Mandats aktualisiert.)
  
 
Ergänzung zur Vita:
Kukielczynski trug mit Genehmigung durch den Landesinnenminister von Schleswig-Holstein seit 1950 den Namen "Kukil". Gest. in Bonn in der Nacht vom 16. auf den 17. Januar 1959 (17.1.1959). Volksschule. Vor 1919 organisierter Jungsozialist, seit 1919 Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend, 1919-1922 Lehrling im Versicherungsfach, 1922-1928 Angestellter im Innen- und Außenbereich einer Versicherung, 1928-1931 hauptberuflicher Sekretär des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold in Breslau, 1931-1933 Sekretär bei der SPD Breslau, dann verhaftet, 1932 von einem Sondergericht wegen Vorwurfs von körperlichen Auseinandersetzungen freigesprochen, Frühjahr 1933 SPD-Spitzenkandidat für die Stadtverordnetenwahl Breslau, April 1933 bis Dezember 1933 im KZ Breslau Dürrgoy und KZ Esterwegen, bis Mai 1934 arbeitslos, dann bis Mai 1935 Provisionsvertreter bei einer Versicherung, Juni 1935 bis April 1943 Geschäftsstellenleiter als Angestellter der Gothaer Feuerversicherungsbank in Breslau und in Berlin, Mitglied des Widerstandskreises um Wilhelm Leuschner, Oktober bis November 1935 in Schutzhaft, April 1943 bis September 1945 Kriegsdienst und in englischer Kriegsgefangenschaft, Entlassung in den Westen. Wohnte 1957 in Bad Godesberg, Mitglied des Hilfswerks "20.Juli 1944", Mitglied des Personalgutachterausschusses in Köln zur Überprüfung von ehemaligen SS-Angehörigen, die sich um die Einstellung bei der Bundeswehr bewarben. In den letzten Lebensmonaten 1959 in Berlin Leiter des SPD-Parteivorstandes, beauftragt mit der Reorganisation des SPD-Ostbüros. 1959 plötzlich verstorben, es gab Gerüchte um eine Ermordung (Vergiftung) wegen seiner Ermittlungen über das SPD-Ostbüro.

(Quelle: Recherchen von Claus Heinrich Bill i.A. des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Stand: 1997)
 
Weitere Informationen zu dieser Person siehe Ergebnis der geschichtswissenschaftlichen Aufarbeitung der personellen und strukturellen Kontinuität nach 1945 in der schleswig-holsteinischen Legislative und Exekutive des Instituts für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte im Auftrag des Schleswig-Holsteinischen Landtages.
 
 Mandate und Mandatsfunktionen
 
 Schleswig-Holsteinischer Landtag
 
Wp.vonbisFunktionWahlkreisListeNachgerückt
207.08.195001.05.1953Abgeordnete/r ja 
 
 Fraktionsmitgliedschaften
 
 Schleswig-Holsteinischer Landtag
 
Wp.FraktionFunktionvonbis
2SPDFraktionsmitglied07.08.195001.05.1953
 
 Ausschussmitgliedschaften
 
 Schleswig-Holsteinischer Landtag
 
Wp.NameFunktionvonbis
2Ausschuss für WahlprüfungMitglied07.08.195001.05.1953
2Ausschuss für die Wahrung der Rechte der VolksvertretungMitglied05.09.195001.05.1953
2InnenausschussMitglied05.09.195001.05.1953
 


 Quelle: Landtagsinformationssystem Schleswig-Holstein (LIS-SH); Stand: 19.12.2018
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Informations- und Dokumentationseinrichtungen des Schleswig-Holsteinischen Landtags
 

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